Heiner Schäfer

Grafik Designer, Photograph und Konzeptentwickler
Meine erste Kamera war die 6 x 9 Agfa Standard meines Großvaters. Ich bekam sie zusammen mit meinem schwarz-weiss-Photolabor, als ich 12 Jahre alt war. Ich hatte den Eindruck, jetzt erst richtig sehen zu lernen. Zwei Jahre später kam eine 35-mm-Spiegelreflex dazu: Die legendäre Pentax MX. Von da an war klar, dass ich die Photographie zu meinem Beruf machen würde.
Nach einem "Abstecher" – einige Jahre an der technische Universität Darmstadt, wo ich mein Vordiplom in Physik machte – kam ich zur Photographie zurück: Ich absolvierte eine professionelle Ausbildung bei dem Photo-Designer Peter Hoenig. Peter lehrte mich, eine "richtige" Kamera, eine Linhof 4"x5", handzuhaben, sowie das handwerkliche Repertoire eines professionellen Photo-Labors.
Mystische Plätze
Das Photo auf der rechten Seite zeigt den Culbone Stone in North Devon (Großbritannien). Das Photo darunter zeigt einen Sturm im Exmoor. Beide gehören zu einer Serie von Schwarz-Weiss-Photographien, die ich mit meiner 4"x 5" Linhof in den Jahren zwischen 1994 und 1996 machte.


Berufserfahrung im Verlagswesen
Ich fing als Pressephotograph bei einer unabhängigen Zeitung, der "Zeitung für Darmstadt", im Jahr 1989 an. Das war die Geburtsstunde das Desktop Publishing, das den Photosatz ablöste und das Seitenlayout auf handelsübliche Computer holte. Die "Zeitung für Darmstadt" wurde von Beginn an am Mac mit DTP produziert.
Somit machte ich nicht nur Photos und entwickelte sie im Labor, sondern begann als DTP-Pionier am Mac Anzeigen zu entwerfen und das Seiten-Layout der Zeitung mit zu gestalten.
Photokompositionen
Schichten von Bildern zu neuen traumartige Bildszenarien zu verschmelzen hatte mich schon damals in meinem Photolabor fasziniert. Heute hat der Computer den Platz des Photolabors eingenommen und mit den erweiterten Möglichkeiten sind meine Bilder detaillierter ausgearbeitet.


Kommunikations-Design und Werbung
Im Jahr 1995 gründete ich mein eigenes Graphik-Design-Büro in Hamburg und arbeitete als freier Mitarbeiter für die "Rodenberg Werbeagentur", eine etablierte Hamburg Agentur mit namhaften Kunden.
Der rasante Fortschritt im Bereich der digitalen Druckvorstufe brachte einen neuen grafischen und typografischen Stil hervor: Ich hatte das Gefühl, von Anfang an dabei gewesen zu sein und diese neue grafische Sprache durch meine Arbeit mit geprägt zu haben.
1998 traf ich Ute bei einem Design-Seminar, und wir beschlossen, zusammenzuarbeiten. Wir gründeten die "Spingler + Schäfer Design GBR" und firmierten im Jahr 2004 um zu "Design on Location".
Photos von Pferden, Reitern und Hufschmieden.
Ich habe an einigen Seminaren über Natural Horsemanship teilgenommen. Neben der Fähigkeit, ein besseres Verständnis zu Pferden aufzubauen und stimmiger reiten zu können, unterstützt es mich darin, bessere Pferdefotos zu machen.


Web-Design
Im Fahrwasser des digitalen Grafikdesign entstand eine neue Herausforderung für Designer: Das Internet. Anfangs stand ich dem Ganzen noch etwas zurückhaltend gegenüber, da die ersten HTML-Versionen in den Gestaltungsmöglichkeiten äußerst begrenzt waren. Aber das Internets entwickelte sich schnel und mit Hilfe des Codes "Cascading Style Sheets" wurde die Lücke zwischen Design und Technologie geschlossen. Seit 1999 gestalte ich professionell Webseiten.
Logo-Design
Das Bild darunter zeigt ein Logo, welches ich mit einem Stein gestaltet habe. Es gehört zu dem von uns geschaffenen Corporate Design für ein Internationales Theater-Festival im Jahr 2005. Ein weiteres Element des Corporate Design ist der Bildhintergrund, eine mehrfach eingefärbte Strich-Umsetzung eines Fotos.


Meine Dozententätigkeit im Bereich Grafik-Design
Vom Frühjahr 2002 bis zum Herbst 2004 lehrte ich Digitale Druckvorstufe, Typografie und Layout an der "Kunstschule Wandsbek", einer privaten Akademie für Grafik-Design in Hamburg.
Das Unterrichten half mir, eine Systematik für meine Arbeit zu entwickeln. Das empfand ich als eine gute Voraussetzung dafür, auch größere Designprojekte für unsere Kunden zu leiten.


